Gin – Was ist das eigentlich?

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Gin – Was ist das eigentlich?

Gin – was ist das eigentlich? Diese Frage hast du dir bestimmt schon das ein oder andere Mal gestellt, aber dennoch blieb diese Frage für dich weiter unbeantwortet…

Warum ist das so? Das Thema Gin ist ein sehr komplexes Thema über das es so einiges zu erfahren und erforschen gibt. Ab sofort werden wir dir also viel Lesestoff zum Thema Gin und Tonic bieten und sowohl dein als auch unser Wissen rund um das leckerste Getränk der Welt erweitern.

Fangen wir also heute einmal ganz förmlich mit den rechtlichen Vorgaben für Gin an:
Genau wie für Amaretto oder Champagner sieht die europäische Gesetzgebung auch für Gin einige Kriterien vor, die er erfüllen muss, um diesen Namen tragen zu dürfen. In der EU zum Beispiel, muss Gin einen Mindestalkoholgehalt von 37,5% aufweisen. Anders ist dies in den USA – hier ist der gesetzliche Mindestalkoholgehalt dagegen auf 40% festgelegt. Die zweite Bedingung, die Gin erfüllen muss, bezieht sich auf den Anteil von Wacholderbeeren, den er enthalten muss, je Produktionseinheit sind das bemerkenswerte 51%.

Betrachten wir nun den Gin und seine Botanicals:
Der vorherrschende Geschmack von Wacholderbeeren ist, wie bereits erwähnt, eine gesetzliche Vorgabe für Gin. Bei der neuen Gin Generation kommen jedoch daneben häufig auch weitere Aromaträger wie Orangen- und Zitronenschalen, Koriandersamen, Kardamom, Kümmel, Cassia- und Ceylon-Zimt, Angelika- und Iriswurzel zur Anwendung. Die sogenannten „Small-Batch-(Premium)-Gins“ werden derzeit praktisch standartmäßig mit zehn bis zwölf Botanicals erzeugt. Daraus resultiert dann eben auch eine stetig zunehmende Geschmacksqualität. Zu den komplexesten Gins auf dem Markt gehören der Monkey 47 Gin mit 47 Botanicals und der Black Gin mit 68 bis 74 Botanicals. Diese hochkomplexen Gins erinnern stark an Kräuterliköre wie Jägermeister.

Nun wissen wir also, dass ein Gin bei uns mindestens 37,5% Alkoholgehalt und 51% Anteil an Wacholderbeeren besitzen muss, um zugelassen zu werden. Wie sieht es aber mit der Destillation des Gins aus? Wird hier immer die gleiche Methode angewandt oder gibt es verschiedene?
Im nächsten Beitrag verraten wir es dir 😉

Wien, 08. November 2019

Thomas Kenyeri

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