Monkey47: GinTomic zu Besuch im Schwarzwald

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Monkey47: GinTomic zu Besuch im Schwarzwald

Einen Tag lang mit der Monkey47 Gin Legende Alexander Stein in der Black Forrest Destillerie im Schwarzwald. Was in den 24 Höfen passiert, wie Monkey47 gemacht wird und welchen Gin es nur exklusiv in der Black Forrest Destillerie gibt, erfährt ihr in meinem Blog:

Ermöglicht hat diesen unglaublich genialen Trip unser Vienna Gin Festival Partner Pernod Ricard. Schon die Anreise in den Schwarzwald war ein absolutes Highlight. Nebel über den dunklen Wäldern des Schwarzwaldes und mitten drinnen ein wunderschönes, komplett neues Designerhotel Namens „Das Fritz“.

Brandambassador @axelklubescheidt begrüßte unsere Reisegruppe im Hotel standesgemäß mit einem Monkey Tonic.
Gleich danach ging es mit einem legendären Retro-Bus direkt in die Monkey47 Destillerie. Der Ort, wo die Destillerie liegt, heißt 24-Höfe. Ja richtig geraten, einer davon ist der Hof von Alexander Stein und seinem Monkey47 Team.Und es war auch Alexander Stein, der uns persönlich mit seinem gesamten Team am Hof begrüßte, natürlich mit einem Monkey47 & Tonic aus dem wunderschönen Tonbecher.
Alles wirkt professionell, modern und traditionell. Man sieht bei allem. was auf diesem Hof zu finden ist, wie viel Liebe ins Detail die Menschen dort reingesteckt haben.
Egal, ob das im Verkostungsraum inkl. kleinem Monkey47 Shop ist, oder die Bilder an der Wand, der Plattenspieler oder das WC.
Alexander erzählte gleich ein wenig über die Geschichte des Hofes und die Geschichte von Monkey47. Alexander war ja Nokia Manager, bevor er vor 12 Jahren die Idee von Monkey47 hatte. Damals war Gin ein Getränk, das nicht leicht zu verkaufen war. Sein Drang war es, einen Gin zu kreieren, der anders schmeckt als alle anderen zur damaligen Zeit am Markt erhältlichen Produkte. Seine Pionierarbeit im Premium Gin Bereich war sicher auch ein Grund, warum überhaupt dieser Gin Boom ausgelöst wurde. Für mich war es wirklich ein Erlebnis, als ich vor ca. 8-9 Jahren meinen ersten Monkey47 getrunken habe.

Über dem Verkostungsraum befindet sich die Gaststube. Dort servierte uns das Monkey47 Team eine regionale Spezialität, nämlich ein „Herrgottsbescheißerle“. Was ist das denn? Eine klare Suppe mit einer großen Teigtasche, gefüllt mit Fleisch und Kartoffelsalat. Nein, den Kartoffelsalat isst man nicht zur Suppe, sondern in der Suppe.
Dass ich über Gin etwas lernen werde war mit klar, aber dass ich auch neue Erfahrungen zu regionalen Speisen machen durfte, damit habe ich nicht gerechnet.

Schön langsam wurde ich nervös. Noch immer hatte ich das Highlight des Hofes nicht gesehen: Die Destille.

Doch bevor ich dieses Herzstück zu Gesicht bekam, hieß es noch Zitronen und Grapefruits schälen. Das machen übrigens 4 Damen jeden Tag 4-6 Stunden. Verwendet werden nur hochwertigste frische Früchte.
Nach unserer erledigten Aufgabe durften wir einen Blick in die heilige Gewürzkammer werfen. Auf das Gramm genau werden dort die 47 Zutaten zusammengemischt. Die Gewürzmischungen werden immer pro Brenndurchgang berechnet.
Das Reinalkohol/Wasser-Gemisch wird gemeinsam mit den Preiselbeeren in blauen Fässern mazeriert. Erst danach kommen der Wacholder und die Gewürzmischung dazu. Nach 36 Stunden Mazeration ist der Saft dann fertig und kann gebrannt werden.

Natürlich durften wir auch bei diesem Prozess dabei sein und uns unseren eigenen GIN brennen. Dann waren wir endlich in der 4fach-Destille, wahrscheinlich eine der schönsten Destillen weltweit, gebaut vom Unternehmen Arnold Holstein. Die 100 L Destille funktioniert vollautomatisch und läuft rund um die Uhr auf allen 4 Brennblasen.
Was mich beeindruckt hat, ist die automatische Vor- und Rücklauf Abtrennung. Wirklich genial, wie das funktioniert und vor allem auch, wie das optisch schön aussieht. Nachdem die Maische in der Brennblase war und wir den Startknopf gedrückt hatten, dauerte es keine 15 Minuten, bis die gewünschten 68 Grad erreicht wurden und der Saft zu rinnen begann. Pro Minute wird die Temperatur um ca. einen halben Grad erwärmt. Kübel für Kübel füllen sich die 1000 Liter Tonfässer, in denen der fertige Monke47 Gin dann gelagert wird. Von dort geht es dann ab in die Flasche.

Danach ging es zurück in den Monkey Shop. Nach ein paar Shuffle-Runden ging die Shopping Tour los. Da ich eigentlich alle Monkey Variationen zu Hause habe, gab es nur ein Produkt, das in meiner Sammlung fehlte, nämlich die Black Edition: Smoked House Cut, die ich mir natürlich gemeinsam mit einem Ton-Flaschenkühler gekauft habe.

Nach einem traditionellen Schwarzwälder Abendessen ging es zurück ins Hotel,wo wir selbstverständlich noch die Hotelbar gestürmt haben. Zum Glück hatten wir auch nette Barkeeper aus Österreich (@kostas_karvounis von Stage12 sowie @michikreuzer von der Linzer Bar Frau Dietrich) dabei, die die Bar kidnappten und uns eine Gaumenreise durch die Welt von Monkey47 servierten. Danke an die Jungs, das war wirklich Hammer.
Schön war auch, dass Alexander und sein Team den ganzen Abend bei uns an der Bar mit dabei waren und mit uns über Gin philosophierten. Danke auch dafür.

Ich möchte mich bei dem gesamten Pernod Ricard Team, bei Petra von @massgeschneidert_pr und bei dem gesamten Monkey47 Team für diese wunderbare Reise in die Welt der Gin Affen bedanken. Es ist schön zu sehen, wie viel Leidenschaft und Liebe in diesem Produkt steckt und wie sie ihre Marke lieben.
Für mich war es wirklich ein perfekter Gin Tag, auch wenn ich nicht den Zuschlag für einen Distillers Cut 2019 bekommen habe.Ich bleibe weiterhin dran!

Euer Gintomic

Thomas Kenyeri

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